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Kritik an “bayerischem Egoismus” in der Klimadebatte

10.7.2019 12:03 Uhr

Die SPD wirft der CSU in der Debatte um Klimaschutz Egoismus und Blockade vor. "Während CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer einen nationalen Klimakonsens fordert, klinkt sich die CSU scheinbar aus dem Endlagerkonsens aus, wettert gegen eine CO2-Bepreisung und negiert die Ergebnisse der Kohlekommission", sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Zum Ausbau der Erneuerbaren Energien käme von den Christsozialen dagegen nichts. "Diesen bayerischen Egoismus zu überwinden, sollte die erste Aufgabe von Frau Kramp-Karrenbauer sein", sagte Miersch.

Nationaler Klimakonsens ist nötig

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte gesagt, es brauche einen "nationalen Klimakonsens". Vereinbarungen allein in der Regierung reichten nicht aus. Deshalb werde sie nach der Sommerpause auf die anderen Parteien zugehen, um mit ihnen "gemeinsame Lösungen" für Deutschland zu finden, hatte sie im ZDF angekündigt.

(an/dpa)

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