dpa

Kristina Vogel gibt Sport nach Unfall auf

19.12.2019 23:17 Uhr

Kristina Vogel, ehemalige Doppel-Olympiasiegerin im Bahnradsport und seit ihrem Trainingsunfall im Cottbuser Radstadion am 26. Juni 2018 querschnittsgelähmt, hat verkündet, dass sie nicht in den paralympischen Bereich wechseln werde. Es bliebe ihr auch nicht ausreichend Zeit, um das Training entsprechend der Anforderungen durchzuziehen.

"Ich bin so großschnäuzig, zu sagen, gewinnen macht halt Spaß und wenn ich so viel investiere, dann möchte ich den Erfolg sehen. Das sehe ich momentan nicht. Und ehrlich gesagt habe ich auch gar keine Zeit, so viel zu trainieren", sagte die 29-Jährige in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Spiegel".

Die frühere Bahnradsportlerin war immer wieder gefragt worden, ob sie sich eine Karriere im paralympischen Sport vorstellen kann. "Ich glaube, dass die Zeit für mich im Leistungssport ohnehin irgendwann vorbeigegangen wäre. Nun kam es ein paar Jahre früher, als es der Plan gewesen wäre. So sind Pläne nun einmal", sagte Vogel, die seit dem 26. Juni 2018 nach einem Trainingsunfall unterhalb des siebten Brustwirbels querschnittgelähmt ist.

(ce/dpa)

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