epa/Armando Barbani

Krisen in Rom und London drücken den Dax

9.8.2019 14:44 Uhr

Der Deutsche Aktienindex hat nach seinen deutlichen Vortragsgewinnen am Freitag wieder Verluste verzeichnet. Der Dax notierte gegen Mittag 1,07 Prozent im Minus bei 11 718,52 Punkten und damit auf seinem Tagestief.

Das zwischenzeitliche Plus nach einem Medienbericht, wonach der wegen Tausender Glyphosat-Klagen unter Beschuss stehende Bayer-Konzern einen Vergleich in den USA anstrebt, war damit rasch wieder dahin. Auf Wochensicht zeichnet sich für das wichtigste deutsche Börsenbarometer ein Verlust von rund 1,3 Prozent ab.

Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, sank am Freitag um 0,75 Prozent auf 25 401,43 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte rund 1,1 Prozent ein.

Möglicher Vergleich puscht Bayer-Aktie

Unter den Einzelwerten standen die Bayer-Aktien im Anlegerfokus. Ein möglicher Vergleich in den Rechtsstreitigkeiten um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat trieb den Aktienkurs in der Spitze um 11 Prozent nach oben. Zuletzt betrug das Plus allerdings nur noch 4,7 Prozent. Berichten zufolge streben die Leverkusener einen Vergleich an und wollen bis zu 8 Milliarden US-Dollar zahlen, um die Klagen der zuletzt 18 400 Glyphosat-Kläger beizulegen.

Innogy-Papiere sanken um ein Prozent. Der Ökostromanbieter machte im ersten Halbjahr weniger Gewinn. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das vor einer Übernahme durch den Wettbewerber Eon stehende Unternehmen.

Die LEG-Aktien reagierten mit einem Kursgewinn von 1,2 Prozent auf die Bekanntgabe aktueller Zahlen.

(an/dpa)

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