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Kriegt Volkswagen kalte Füße?

19.2.2020 10:16 Uhr

Das deutsche Automobilunternehmen Volkswagen hatte im Grunde alle Parameter eingestellt, ein neues Produktionswerk in der Türkei zu eröffnen. Man war sich wohl mit der türkischen Regierung weitgehend einig, hatte die Standortfrage geklärt und alles sah nach einem "Go" aus. Bis die Lage in Syrien eskalierte und VW die Pläne erst einmal auf Eis legte. Vorab bis Februar. Das Datum wurde nun erneut geschoben – auf den Sommer.

VW hat die Entscheidung über die Umsetzung des neuen Werkes in der Türkei erneut ausgesetzt. Es geht um ein Investitionsvolumen von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro. Nun habe man die Entscheidung für oder gegen den Standort Türkei, die auf Februar terminiert war, erneut verschoben.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters eine interne des Automobilgiganten aus Wolfsburg zitiert, sei der aktuelle Tenor, dass man noch Zeit habe und eine definitive Entscheidung sicherlich bis Mitte 2020 fallen würde. Die Verschiebung im Dezember 2019 wurde damit begründet, die Eskalation der Gewalt in Nordsyrien sei kontraproduktiv. Und da waren die Gespräche zwischen der Türkei und VW grundsätzlich schon im Finalisierungsstadium des Deals.

(Hürriyet.de)

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