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Krawall bei Magdeburg und Köln

19.5.2019 18:42 Uhr

Der FC Magdeburg verabschiedet sich mit Krawall aus der 2. Liga. Beim letzten Ligamatch gegen den Meister der 2. Liga, den 1. FC Köln, musste das Spiel für vier Minuten unterbrochen werden. Auf dem Platz jedoch trennten sich die beiden Teams mit einem eher lustlosen 1:1.

Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln hat sich mit einem Unentschieden aus den Niederungen der 2. Fußball-Bundesliga verabschiedet. Im letzten Spiel unter Interimstrainer Andre Pawlak reichte es für den Zweitliga-Meister bei einer von Zuschauerausschreitungen überschatteten Partie nur zu einem 1:1 (1:0) bei Absteiger FC Magdeburg, bei dem der glücklose Coach Michael Oenning vor dem Abpfiff verabschiedet wurde.

Vier Minuten Spielunterbrechung in der zweiten Hälfte

Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde (3.) mit seinem 29. Saisontreffer hatte die Geißböcke in Führung gebracht, Felix Lohkemper (53.) traf für Magdeburg. Bundesliga-Absteiger Köln hatte bereits vor zwei Wochen beim Debüt von Pawlak die Rückkehr ins Oberhaus perfekt gemacht. Vor 18.902 Zuschauern lief für die Gäste zunächst alles nach Plan. Nach dem Kopfballtreffer von Terodde hatte der FC alles in Griff, ehe sich Magdeburg Schritt für Schritt aus der Umklammerung befreite. In der 18. Minute bewahrte Kölns etatmäßiger Ersatztorwart Thomas Kessler mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Marcel Costly sein Team vor dem Ausgleich. Lohkemper vergab kurz vor der Pause eine weitere große Chance für den FCM.

In Durchgang zwei musste die Partie wegen Fanausschreitungen von Schiedsrichter Sven Waschitzki für vier Minuten unterbrochen werden. Im Anschluss an Lohkempers Ausgleichstreffer waren die Fanlager aneinandergeraten und handgreiflich geworden. Nach der unfreiwilligen Pause quälten sich beide Teams über die Zeit.

(ce/afp)

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