Kramp-Karrenbauer hofft auf "ungeschönten Bericht"

25.7.2019 16:30 Uhr

Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei ihrem ersten Truppenbesuch als Verteidigungsministerin den Austausch mit Soldaten und Ausbildern gesucht. Im niedersächsischen Celle sagte die CDU-Chefin am Mittwoch, sie hoffe auf "einen ungeschönten und offenen Bericht der Experten" zur Lage der Bundeswehr - das seien für sie diejenigen, die die Ausbildung durchlaufen und durchführen.

"Ich will wissen, wie die Soldatinnen und die Soldaten, aber auch die Ausbilder, ihre Arbeitsbedingungen empfinden", sagte die Ministerin, die erst wenige Stunden zuvor in Berlin ihren Amtseid abgelegt hatte. In der Immelmann-Kaserne sah sie sich an, wie Feldwebel- und Unteroffizieranwärter im Umgang mit dem Gewehr G36 und der Pistole P8 geschult wurden.

In Celle werden laut Bundeswehr jedes Jahr mehr als 1000 Soldaten ausgebildet - und damit ein Drittel der Feldwebel- und Unteroffizieranwärter des gesamten Heers. "Das ist das Rückgrat der Bundeswehr. Das sind diejenigen, die die Bundeswehr auch tragen", sagte Kramp-Karrenbauer.

(it/dpa)