Kramp-Karrenbauer: CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur verbunden

20.7.2020 17:00 Uhr

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer rechnet fest damit, dass ihr Nachfolger im Parteivorsitz auch Kanzlerkandidat der Union werden will. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie:

"Ich gehe davon aus, dass jemand, der sich als CDU-Vorsitzender aufstellen lässt, dass auch tut, um Kanzlerkandidat zu werden. Wer sich jetzt als CDU-Vorsitzender bewirbt, bewirbt sich auch CDU-intern um die Kanzlerkandidatur. Das ist vollkommen klar. Das ist miteinander verbunden."

Um ihre Nachfolge bewerben sich auf dem Parteitag Anfang Dezember drei prominente Männer: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Laschet und Merz werden die besten Chancen zugesprochen. Anders sieht das bei der Kanzlerkandidatur aus. Hier hat Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder in Umfragen einen großen Vorsprung.

Markus Söder hat mehrfach betont, er sehe seinen Platz in Bayern - viele trauen ihm aber durchaus Ambitionen auf das Kanzleramt zu.

(it/dpa)