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KPMG: Bankensektor der Türkei war gut auf Pandemie vorbereitet

9.5.2020 8:52 Uhr, von Andreas Neubrand

Nach Angaben des globalen Wirtschaftsprüfers KPMG war der Bankensektor der Türkei gut auf die Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, vorbereitet.

"In dieser unerwarteten Zeit, die die globale Krise verursacht hat , zeigten die türkischen Banken, dass sie sowohl finanziell als auch technisch gut aufgestellt waren", so Kerem Vardar, Leiter der Finanzdienstleistung bei KPMG.

Türkische Banken werden nach der Pandemie wieder genesen

Er fügte hinzu, dass sowohl die Zentralbank als auch die Regierung aufeinanderfolgende Hilfspaket geschnürt hätten, um die wirtschaftlichen Schäden der Pandemie einzudämmen. "Auch der Bankenverband und die Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BRSA) haben gute Arbeit geleistet", heißt es in der Erklärung.

Öffentliche Banken werden auch weiterhin günstige Kredite erhalten und Nachfristanträge stellen können. "Sobald das Virus vollständig unter Kontrolle ist, werden sich auch die Bilanzen der Banken rasch erholen", fügte er hinzu und betonte, dass die Branche genau beobachten werde, wie und wann die Krise enden werde.

Ähnliche Herausforderungen wie Währungskrise 2018

Die ersten Auswirkungen auf den Bankensektor werden im Kreditwachstum erwartet, so Vadar. "Die rasche Verschlechterung der wirtschaftlichen Aussicht wirke sich negativ auf den Kreditappetit der Banken aus." Um einen ununterbrochenen Kreditfluss für die Realwirtschaft sicherzustellen, wollen die türkischen Bankenwächter BRSA die Liquiditätsmenge der türkischen Lira und von Fremdwährungen erhöhen.

Ebenfalls unterstützt werden soll der Exportsektor. Dort will man sich vornehmlich auf kleinere und mittlere Unternehmen konzentrieren. Vardar versicherte, dass die aktuellen Turbulenzen für die Banken beherrschbar seien. Sie seien eine Herausforderung wie die Währungskrise 2018.

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