imago images / Sven Simon

Kovac will an Müller kein Exempel statuieren

22.10.2019 16:21 Uhr

Trainer Niko Kovac sorgte mit seiner Entscheidung, Weltmeister Thomas Müller seit sechs Spielen nicht in die Startelf zu nehmen, für einiges Aufsehen. Doch es ginge ihm nicht ums Prinzip. Müller ist mit der Situation unzufrieden und erwägt Konsequenzen.

"Ich will kein Exempel statuieren, um Gottes Willen", sagte Kovac dazu dem TV-Sender Sky. Um die Person Müller und dessen Rolle als Reservist gibt es seit Wochen eine öffentliche Debatte. Vereinspräsident Uli Hoeneß verteidigte den Coach, unterstrich aber gleichzeitig den Stellenwert des gebürtigen Bayern Müller.

Auf die Frage, ob Kovac mit seinen Entscheidungen deutlich machen wolle, wer bei der Aufstellung das letzte Worte habe, antwortete Hoeneß: "Der Trainer hat immer das Sagen. Das war vor meiner Zeit so, das ist jetzt so und das wird auch in Zukunft so sein."

(be/dpa)

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