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Konyaspor mit deutlichem 4:1-Heimsieg gegen Besiktas

27.9.2020 17:13 Uhr, von Chris Ehrhardt

Drei Spiele standen am frühen und späten Sonntagnachmittag in der türkischen Süper Lig an. Zuerst empfing Rizespor Alanyaspor, das am Donnerstag in der Qualifikation zur Europa League an Rosenborg Trondheim gescheitert war. Und auch in Rize an der Schwarzmeerküste gelang dafür keine Wiedergutmachung, denn am Ende trennte man sich 1:1. Sivasspor spielte gegen MKE Ankaragücü und das Match endete leistungsgerecht 0:0. Konyaspor empfing mit Besiktas einen weiteren Klub, der in der UEL-Quali ausschied und nutzte die Verunsicherung zu einem 4:1-Heimerfolg gegen die Schwarzen Adler aus Istanbul.


Im Spiel zwischen Rizespor und Alanyaspor passierte buchstäblich bis zur 54. Minute gar nicht. Eigentlich war es sogar weniger als nicht. Doch ein Weckschuss in der 54. Minute - Fernando Boldrin traf für Rizespor das Aluminium – sorgte für temporäres Aufwachen. Entscheiden war die Partie dann binnen zwölf Minuten. In der 69. Minute traf Mustafa Pektemek für die Gäste zur Führung – 0:1. Und in der 81. Minute egalisierte Loic Remy auf Vorarbeit von Fernando Boldrin die Gästeführung für Rizespor – 1:1. Dabei blieb es bis zum Abpfiff und Alanyaspor blieb damit hinter seinen Erwartungen zurück.


Konyaspor siegt deutlich gegen Besiktas

Die erste 45 Minuten der Partie Sivasspor gegen Ankaragücü kann man getrost vollständig ausblenden. Da war nichts, was selbst eingefleischte Fans der beiden Teams von den Sitzen gerissen hätte. So stand es folgerichtig 0:0 zur Halbzeit und man musste auf eine bessere zweite Hälfte hoffen. Die Hoffnung war eher trügerisch, denn die maximale Bewegung auf dem Feld gab es bis zur 71. Minute dann, wenn Spieler aus- und eingewechselt wurden. Man durfte bis hier her nicht weiterdenken und überlegen, was wohl geschehen würde, wenn Sivasspor sich so in der Gruppenphase der Europa League präsentieren sollte. Am Ende blieb es bei einem fußballerisch enttäuschenden 0:0.


Besiktas hat sich zu Beginn der neuen Saison wohl das Motto gewählt, all das falsch zu machen, was man falsch machen kann. In der Qualifikation zur Europa League setzte man gegen Rio Ave nicht nach, machte nicht das vorentscheidende 2:0 und schied aus. Gegen Konyaspor hätte man sich wieder in die Saison grooven können, aber in der ersten Hälfte kam von den Schwarzen Adlern so gut wie nichts, was man hätte positiv vermerken können. Konya hingegen nutzte in der 28. Minute Schlampigkeiten in der Hintermannschaft des Teams vom Dolmabahce Palast nach einer Ecke. Sahiner servierte auf den Kopf von Levan Shengelia und das Heimteam durfte jubeln – 1:0. Damit ging es dann auch in die Pause. Wer nun glaubte, dass Besiktas das Spiel in den zweiten 45 Minuten an sich reißen würde, der irrte. Es war Konyaspor, das drückte und man spürte, das Team wollte das zweite Tor – und das fiel auch. In der 63. Minute war es der Ukrainer Artem Kravets, der als eben erst eingewechselter Joker für Konya die kleine Vorentscheidung einnetzte – 2:0. Das Spiel nach vorne bei den Adlern fand nicht statt und so machte Konyaspor in der 78. Minute den Sack richtig zu. Der Georgier Levan Shengelia machte seinen zweiten Treffer – 3:0. Doch auch Artem Kravets durfte seinen Doppelpack gegen ein Besiktas schnüren, das völlig auseinanderfiel – per Elfmeter in der 84. Spielminute besorgte er das 4:0. Das war dann doch eine klare Angelegenheit für die Hausherren, auch wenn Gökhan Töre in der ersten Minute der Nachspielzeit noch etwas Ergebniskosmetik betreiben durfte - 4:1.


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