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Kongo: Politische Versammlung in Kinshasa verboten

19.12.2018 19:07 Uhr

In wenigen Tagen wird im Kongo gewählt. Nun hat der Gouverneur der Hauptstadt Kinshasa alle politischen Versammlungen in seiner Stadt untersagt.

Die geschehe zur Sicherheit der Bevölkerung, erklärte André Kimbuta am Mittwoch. Der Erlass kam nur Stunden vor einer geplanten Großveranstaltung des wichtigsten Oppositionskandidaten bei der Präsidentschaftswahl, Martin Fayulu. Sein Sprecher bezeichnete das Versammlungsverbot als illegal. Die Hauptstadt gilt als eine Hochburg der Opposition.

Langzeitpräsident Joseph Kabila hört auf

Fayulu hofft, sich bei der Wahl am Sonntag gegen den Kandidaten der Regierungspartei durchzusetzen, den früheren Innenminister Emmanuel Ramazani Shadary. Dieser gilt als Gefolgsmann des scheidenden Präsidenten Joseph Kabila. Er regiert das arme zentralafrikanische Land seit 2001, darf sich aber nicht um eine weitere Amtszeit bewerben.

(an/dpa)