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​Finanzminister Albayrak: Normalisierungsprozess nach den Wahlen

29.3.2019 12:45 Uhr

Die Türkei wird nach den Kommunalwahlen vom 31. März schnell in einen Normalisierungsprozess eintreten, teilte der Finanzminister der Türkei, Berat Albayrak, am 28. März mit. Nach den Kommunalwahlen am 31. März wird es für viereinhalb Jahre keinerlei Wahlthemen mehr geben, wie der Finanzminister in einer TV-Sendung sagte.

"Nach den Wahlen wird die Türkei in eine Reformperiode eintreten, in der sich positive Ergebnisse der wirtschaftlichen Maßnahmen ergeben werden", sagte er. Diese Wirtschaftsreformen werden in der Woche vom 8. April angekündigt, teilte er ferner mit. "In der kommenden Periode wird die Außenhandelsbilanz der Türkei ausgeglichen und die Anfälligkeit für Störungen beseitigt sein", fügte er hinzu.

Handelskapazität der Türkei mit bis zu 300 Milliarden US-Dollar

Die Türkei werde die notwendigen Schritte zur Stärkung ihres Finanzökosystems unternehmen, sagte Albayrak. Er sagte in der TV-Sendung, die Geld- und Fiskalpolitik werde sich normalisieren. Die Zentralbank unternimmt auch Schritte in eigener Regie und wird auf eigene Art und Weise weitere Schritte unternehmen, betonte Albayrak. "In den letzten Tagen gab es in der Türkei aufgrund von spekulativen Informationen Währungsschwankungen", sagte er. Mehrere Leute, die als Ökonomen gelten, verbreiteten Desinformation in vielen Kanälen, stellte Albayrak fest. Er fügte ferner hinzu, dass derartigen Spekulationen effizienter begegnet werden sollten.

Das Potenzial der Türkei liegt derzeit im Welthandel. Das Land habe die Kapazität, Exporte im Wert von 250 bis 300 Milliarden US-Dollar abzudecken.

(Hürriyet Daily News)