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Klinsmann wollte Özil und Podolski zu Hertha BSC holen

17.2.2020 16:53 Uhr, von Björn Lücker

Jürgen Klinsmann wollte Hertha BSC zum "Big City Club" machen - und hatte personell offenbar Megapläne. Auf der der Einkaufsliste des Trainers, der vor wenigen Tagen schlagzeilenträchtig abgetreten war, sollen spektakuläre Namen gestanden haben. Das berichtet der "kicker".

Weltmeister-Torschütze Mario Götze und Julian Draxler wurden schon länger mit dem Hauptstadtklub in Verbindung gebracht. Doch Klinsmann plante laut des Berichts auch mit den 2014er-Weltmeistern Mesut Özil und Lukas Podolski. Zudem wollte der 55-Jährige Emre Can verpflichten. Letzltich wechselte Can von Juventus Turin zu Borussia Dortmund, Özil steht weiter beim FC Arsenal unter Vertrag, Podolski veränderte sich von Vissel Kobe (Japan) zu Antalyaspor (Türkei).

Absage von Preetz

Eine Absage für seine Mega-Personalplanungen soll Klinsmann von Manager Michael Preetz bekommen haben. "Intern fand Klinsmann, der zwischendurch neben all den Glamour-Namen auch eher exotisch anmutende Kandidaten aus der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) und der schottischen Premiership anpries, damit kein Gehör“, schreibt der "kicker".

Dass es auch ohne die Megatransfers geht, zeigten die abstiegesbedrohten Berliner am Samstag. Im Kellerduell gewann die Hertha in Paderborn mit 2:1. Bei dem wichtigen Sieg setzten sich zwei andere Winter-Neuzugänge in Szene: Santiago Ascacibar und Matheus Cunha bereiteten die beiden Treffer von Dedryck Boyota und Matheus Cunha vor.

Özil trifft wieder

Özil selbst schien das kolportierte Interesse zu beflügeln. Im Spiel seines FC Arsenal gegen Newcastle United traf der ehemalige Nationalkicker in der 90. Soielminute zum 3:0. Das war Özils erster Treffer für die Gunners seit dem Mai 2019 - 301 Tage Torflaute beendet.

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