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Kinostarts am 3./5. Januar

20.12.2018 21:14 Uhr

Glenn Close ist "Die Frau des Nobelpreisträgers"

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, die ihm den Rücken frei hält. Aus dieser Redewendung hat der schwedische Regisseur Björn Runge einen Film gemacht: In "Die Frau des Nobelpreisträgers" erzählt er die Geschichte des Schriftstellers Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seiner Ehefrau (Glenn Close). Der Film setzt ein am Morgen eines großen Schicksalstages. Anruf aus Stockholm. Joe Castleman bekommt den - aus seiner Sicht hochverdienten - Literaturnobelpreis. Zusammen mit Joan und dem gemeinsamen Sohn David (Max Irons, Sohn von Jeremy), der ebenfalls Schriftsteller-Ambitionen hat, reist er zur Preisübergabe nach Schweden - und die Fassade des glücklichen Paares bekommt nach 40 Jahren Risse, auch weil es ein großes Familiengeheimnis verbirgt.

(Die Frau des Nobelpreisträgers, Schweden/USA 2017, 100 Min, FSK o.A., von Björn Runge, mit Glenn Close, Jonathan Pryce, Max Irons)

"Feuerwehrmann Sam": Neues Abenteuer aus Pontypandy

So schnell lässt sich ein Held wie der Feuerwehrmann Sam nicht aus der Ruhe bringen. Selbst dann nicht, als ein brennender Tanklastwagen auf Sams Heimatort Pontypandy zurast - die Bremsen des Lasters haben ihren Geist aufgegeben. Sam bringt die brenzlige Situation wieder unter Kontrolle. Dass er im Zuge der spektakulären Rettungsaktion von einem Filmemacher dazu auserkoren wird, die Hauptrolle in dessen neuem Film zu spielen, gefällt Sam zunächst kaum. Er macht dann aber doch mit bei den Dreharbeiten. Sams drittes Kinoabenteuer wartet auf mit einer kinderfreundlichen Länge von nur gut einer Stunde. Der animierte Film geht zurück auf eine, in den 80er Jahren erdachte TV-Serie.

(Feuerwehrmann Sam: Plötzlich Filmheld!, Großbritannien 2018, 62 Min., FSK ab 0, von Gary Andrews und Clint Butler,

ACHTUNG: Dieser Film startet am 5. Januar.)

Keira Knightley als grenzüberschreitende Literatin "Colette"

Keira Knightley (33, "Stolz und Vorurteil") zeigt sich in ihrer neuesten Rolle als Literatin, die Tabus bricht. In "Colette" mimt sie die gleichnamige französische Schriftstellerin Sidonie Gabrielle Colette (1873-1954), die zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehörte. Colette schreibt eine mehr als erfolgreiche Buchreihe, die ihr Mann aber unter seinen Namen veröffentlicht. Mit der Zeit emanzipiert sich die junge Frau und geht ihren eigenen Weg. Dabei bricht sie auch jede Menge gesellschaftliche Normen.

(Colette, USA, Großbritannien, Ungarn, 2018, 111 Min., FSK ab 6, von Wash Westmoreland, mit Keira Knightley, Dominic West, Fiona Shaw)

"Manaslu - Berg der Seelen": Doku über Extrembergsteiger

Berlin (dpa) – Kans Kammerlander ist einer der berühmtesten Extrembergsteiger der Welt. Er machte Expeditionen mit Reinhold Messner und fuhr als erster Mensch vom Mount Everest mit Ski ab. 1991 aber erlebte er am Manaslu, dem achthöchsten Gipfel der Welt, eine Tragödie, zwei Freunde starben. Aus Anlass seiner Rückkehr im Jahr 2017 drehte Regisseur Gerald Salmina eine Biografie über den Südtiroler. Darin werden die Ursprünge Kammerlanders auf einem Bauerhof in Südtirol, sein Werdegang als Bergsteiger, seine größten Erfolge und seine Niederlagen erzählt. Zentral ist das Drama am Manaslu in Nepal, den er nach dem Unglück eigentlich nie wiedersehen wollte. Dann aber fliegt er doch noch einmal hin, er will seinen letzten noch fehlenden Achttausender besteigen und Frieden machen mit der quälenden Vergangenheit.

(Manaslu - Berg des Seelen, Österreich 2018, 123 Min., FSK ab 12, von Gerald Salmina, mit Hans Kammerlander, Werner Herzog, Stephan Keck)

(be/dpa)

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