dpa

Eritreer stößt Mutter und Kind vor Zug

29.7.2019 12:17 Uhr

Nach dem schlimmen Vorfall in Voerde, bei dem eine junge Mutter von einem Kosovaren aus Serbien getötet wurde, gab es den nächsten Fall von "Zugschubserei" mit tödlichem Ausgang. Am Hauptbahnhof Frankfurt wurde eine 40-jährige Frau mit ihrem achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Während sich die Mutter retten konnte, starb das Kind bei der heimtückischen Attacke.Der mutmaßliche Täter soll den Berichten nach aus Eritrea stammen.

Am Frabkfurter Hauptbahnhof kam es in den Morgenstunden gegen 10 Uhr zu einem polizeilichen Großeinsatz, in den auch zahlreiche Rettungsdienste involviert waren. Dem Vernehmen nach wurde eine 40-jährige Frau mit ihrem achtjährigen Sohn von einem mutmaßlich afrikanischen Mann, ebenso 40 Jahre alt, vor den einfahrenden ICA auf Gleis 7 gestoßen.

Bestand eine Verbindung zwischen mutmaßlichem Täter und den Opfern?

Während sich die Mutter aus eigener Kraft retten konnte, kam für den Jungen jede Hilfe zu spät und er wurde bei dem Angriff getötet, als er vom ICE überrollt wurde. Wie die Polizei kommunizierte, gab es eine Festnahme und ein 40-Jähriger afrikanischer Herkunft sei festgenommen worden, nachdem er von Passanten am Bahnhof gestellt und festgehalten wurde. Ob und welche Verbindung möglicherweise zwischen mutmaßlichem Täter und den beiden Opfer besteht oder ob es wie in Voerde eine "Zufallstat" war, wird Teil der polizeilichen Ermittlungen sein. Bisher gibt es jedoch keinerlei Anhaltspunkte für eine "Beziehungstat". Das basiert nicht zuletzt auch auf der Tatsache, dass der mutmaßliche Täter wohl noch eine dritte Person vor den Zug stoßen wollte. Das misslang, da sich das dritte mögliche Opfer stark wehrte.

Der Bahnverkehr in Frankfurt kam auf vier Gleisen zum Erliegen, da der Bereich großräumig gesperrt werden musste. Das jedenfalls teilte auf Nachfrage die Deutsche Bahn mit.

Traumatisierte Augenzeugen

Augenzeugen der Horrortat sorgten im Bereich des Bahnhofs den Berichten nach für dramatische und herzzerreißende Szenen. Es wird davon berichtet, dass Augenzeugen der Tat und des Todes des kleinen Jungen im Bahnhof zusammenbrachen. Reisende, die auf den Gleisen auf ihre Züge warteten, mussten nach der Schocksituation medizinisch betreut werden. Eine Zugschaffnerin eines anderen Zuges erlitt dem Vernehmen nach einen Nervenzusammenbruch.

Zeugen berichten ebenso davon, dass zum Tatzeitpunkt viele Kinder auf dem Bahnsteigen anwesend gewesen sein sollen.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.