epa/Jakub Gavlak

Keine Stimmen für Timmermans als Kommissionschef

1.7.2019 18:17 Uhr

Bei der Suche nach einem neuen EU-Kommissionspräsidenten hat sich der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki gegen Frans Timmermans als Kandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ausgesprochen. Die Visegrád-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei seien entschieden gegen eine Kandidatur des Niederländers, sagte Morawiecki am Montag nach Angaben der Agentur PAP. Diese Haltung teilt demnach auch Italien.

Morawiecki vertrat die Ansicht, die EU brauche neue Gesichter, neue Ideen und eine neue Art, Konflikte zu lösen. "Uns geht es darum, dass die Menschen, die in die Ämter gewählt werden, garantieren, dass sie vereinen und nicht attackieren werden."

Polen fühlt sich von Timmermans unfair behandelt

Die nationalkonservative Regierung in Polen, die von der Partei Recht und Gerechtigkeit PiS geführt wird, fühlt sich im langjährigen Streit um die Unabhängigkeit der Justiz von Timmermans ungerecht behandelt. Als Vize-Kommissionspräsident war er unter anderem für das Rechtsstaatlichkeitsverfahren gegen Warschau zuständig.

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