epa/Kimimasa Mayama

Keine Probleme mit Fusion FiatChrysler/Renault

29.5.2019 19:52 Uhr

Einer geplanten Mega-Fusion zwischen dem französischen Autokonzern Renault und dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler würde der japanische Partner von Renault, Nissan, nicht im Wege. Bei einem Treffen der Führungsspitze von Nissan, Renault und dem kleineren Partner Mitsubishi im japanischen Yokohama habe Nissan signalisiert, "keine Einwände" zu haben, berichtete die Zeitung Nikkei am Mittwoch unter Berufung auf eine Person, die bei dem Treffen dabei gewesen sei.

Allerdings müssten noch viele Details ausgearbeitet werden, bevor Nissan seine Haltung zu dem Thema festlegen könne. Die drei Allianzpartner bestätigten eine "offene und transparente Diskussion" zu dem Vorschlag.

Fusion zu Nummer drei der Autobranche

Renault zeigte bereits Interesse an dem von Fiat Chrysler vorgelegten Plan eines Zusammenschlusses zur neuen Nummer drei der Branche. Damit wollen die beiden Konzerne ihre Kosten um jährlich fünf Milliarden Euro senken und mehr Geld für Investitionen in den Ausbau der Elektro-Mobilität zur Verfügung haben. Als größter Aktionär von Renault fordert der französische Staat aber Arbeitsplatzgarantien.

(an/dpa)