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Keine nachträgliche Meisterschaft für Trabzon

31.7.2019 9:11 Uhr, von Chris Ehrhardt

Es wurde höchste Zeit, dass der Internationale Sportgerichtshof CAS aus Lausanne in der Schweiz eine "Neverending Story" in der Türkei beendete. Trabzonspor beanspruchte den Meistertitel der türkischen Süper Lig aus der Saison 2010/11 für sich. Grund: Einige Offizielle des Meisters Fenerbahce Istanbul waren der Manipulationen schuldig gesprochen worden. Da wollte Trabzon sich in den letzten Jahren den Titel als Zweiter am Grünen Tisch erstreiten. Das ist nun beendet.

Die Offiziellen des Internationalen Sportgerichtshofs CAS haben letztinstanzlich den Einspruch von Trabzonspor gegen die Meisterschaft von Fenerbahce vom Tisch gefegt. Geklagt wurde, weil Offizielle der Kanarienvögel – unter anderem der damalige Präsident Aziz Yildirim – im Spielmanipulationen verwickelt gewesen sein sollen. Richtig ist, dass es in der Sache in der Türkei Urteil gab, dies aber für den Internationalen Sportgerichtshof CAS nicht automatisch bedeutete, dass nun der Tabellenzweite Meister würde.

Trabzonspor hatte bereits mehrere Anläufe unternommen, den Titel am Grünen Tisch, statt auf den Grünen Rasen zu gewinnen. Eine siebte Meisterschaft nachträglich hätte sich auf dem Briefpapier der Tiger von der Schwarzmeerküste sicher gut gemacht – aber die gibt es nun doch nicht. Es ist zu hoffen, dass nun endlich ein Strich unter die leidige Angelegenheit gemacht wird und die Offiziellen von Trabzonspor den Spruch der Kammer akzeptieren.

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