epa/Neil Hall

Keine Grenzkontrolle an irischer Grenze

2.10.2019 15:31 Uhr

Der neue Vorschlag von Boris Johnson für ein Brexit-Abkommen sieht keine Kontrollen an der irischen Grenze vor. Zugleich bekräftigte er, dass Großbritannien die EU am 31. Oktober verlassen werde - "komme, was wolle.

Er hoffe, Brüssel werde sich auf seinen Kompromissvorschlag einlassen, sagte der Premierminister. Bei seiner Liste mit Vorschlägen, die er noch im Laufe des Tages formal an Brüssel übermitteln will, handele es sich um einen "Kompromiss für beide Seiten", sagte Johnson. Die Alternative sei ein "No-Deal"-Brexit. Dies sei ein "Ergebnis, zu dem wir bereit sind".

EU will harte Grenze verhindern

Die EU pocht darauf, dass eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland verhindert wird. Sie hat deshalb bislang vehement an der sogenannten Backstop-Regelung im mit Johnsons Vorgängerin Theresa May ausgehandelten Austrittsabkommen festgehalten. Johnson lehnt die Auffanglösung für die irisch-nordirische Grenze jedoch ab. Er droht mit einem ungeregelten Brexit, sollte die EU weiter an dem bisherigen Abkommen festhalten.

(an/dpa)

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