epa/Stringer

Keine Gefahr für Touristen

23.6.2019 13:04 Uhr

Ungeachtet des Konflikts mit Russland sieht die frühere Sowjetrepublik Georgien keine Gefahr für Touristen aus dem Nachbarland. Besucher aus dem Ausland seien keiner Bedrohung ausgesetzt gewesen. Das gelte auch für russische Gäste und Journalisten, teilte das Außenministerium in der Nacht zum Sonntag in der Hauptstadt Tiflis mit.

Nach den Massenprotesten am Donnerstag blieben die Behörden in Alarmbereitschaft, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung.

Nimmt der Einfluss Russlands in Georgien zu?

Bei den Demonstrationen war es zu Ausschreitungen mit vielen Verletzten und Festnahmen gekommen. Auslöser war die Anwesenheit einer russischen Delegation bei einem Forum im Parlament. Viele Menschen haben die Sorge, dass Moskau mehr Einfluss in Georgien nehmen könnte. Bei weiteren Protesten in den vergangenen zwei Tagen blieb es friedlich. Sie wurden von der Opposition organisiert.

Georgiens Präsidentin Salome Surabischwili sagte dem TV-Sender Euronews, die Südkaukasus-Republik brauche Ruhe und innenpolitische Stabilität. "Es gibt ein politisches Problem mit Russland und alle hoffen, dass es sich eines Tages lösen lässt." Aber das Land entwickle sich in der Zwischenzeit weiter, sagte sie. "Georgien hat in der Vergangenheit eigene Beziehungen zur Europäischen Union aufgebaut. Das ist viel wichtiger als alles andere."

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.