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Keine Einigung bei Trump-Kim-Gipfel

28.2.2019 7:54 Uhr

Ärger im "Paradies"? Anstatt einer gemeinsamen Unterzeichnung einer Abschlusserklärung trennt man sich ohne Einigung und lässt auch noch das Mittagessen ausfallen.

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hätten in ihren zweitägigen Beratungen "keine Einigung erzielt", teilte das Weiße Haus mit. Ein ursprünglich geplantes gemeinsames Mittagessen und die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung wurden von der Tagesordnung gestrichen.

Die Verhandlungsteams würden sich aber "in der Zukunft" wieder treffen, kündigte sie an.

Kim und Trump verließen den Tagungsort in ihren jeweiligen Fahrzeugkonvois. Zunächst gaben sie keine Kommentare ab. Trump will sich gegen 08.00 Uhr (MEZ) vor der Presse äußern.

Konkrete Schritte zur Denuklearisierung

Die Gespräche der beiden Politiker am Donnerstag hatten hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Dabei sollte es insbesondere um konkrete Schritte für die von den USA geforderte "Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel" gehen.

Die USA hatten wiederholt gefordert, dass Nordkorea sein Atomwaffenarsenal vollständig, unumkehrbar und nachprüfbar aufgibt. Die Führung in Pjöngjang fordert eine Aufhebung der wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms verhängten Sanktionen und einen Abzug der US-Truppen aus Südkorea.

Der Gipfel hatte am Mittwochabend mit einem kurzen Vieraugengespräch und einem gemeinsamen Abendessen begonnen.

(be/afp)