Symbolbild: imago images/Manngold

Keine Einigung bei Grundrente

23.10.2019 21:39 Uhr

Die Regierung hat sich auch nach wochenlangen Verhandlungen noch nicht auf eine Lösung für die geplante Grundrente verständigt. Eine hochrangige Arbeitsgruppe von Union und SPD vertagte ihre Beratungen erneut, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Die Verhandlungen sollen voraussichtlich in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Damit gelang es dem Regierungsbündnis nicht, einen Durchbruch vor der Landtagswahl in Thüringen an diesem Sonntag zu erzielen.

CDU für Bedürftigkeitsprüfung - SPD nicht

Geplant ist ein Rentenaufschlag für Senioren, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben oder Zeiten der Kindererziehung oder Pflege aufweisen, aber nur eine kleine Rente bekommen. Während die SPD möglichst vielen Betroffenen die Grundrente gewähren will, pocht die Union darauf, den Rentenaufschlag strenger von einer Prüfung der Bedürftigkeit abhängig zu machen.

(an/dpa)

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