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Keine Deutschen mehr bei Wimbledon dabei

6.7.2019 19:48 Uhr

Das war für deutschen Spielerinnen und Spieler ein schnelles Wimbledon. Zu Beginn der zweiten Woche sind bereits alle deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in London nicht mehr mit von der Partie und können sich einen Urlaub gönnen. Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff ist in Wimbledon als letzter Deutscher in der dritten Runde ausgeschieden. Der 29-Jährige unterlag dem Kasachen Michail Kukuschkin 3:6, 6:7 (5:7), 6:4, 5:7. Das Match war wegen eines medizinischen Notfalls im Zuschauerbereich beim Stand von 2:2 im vierten Satz rund 70 Minuten unterbrochen.

Struff verpasste durch die Niederlage seinen zweiten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier nach den French Open einen Monat zuvor. Wimbledon geht damit ohne deutsche Frauen oder Männer in die zweite Woche. In den ersten beiden Runden hatte Struff, als Nummer 33 der Liste erstmals in seiner Karriere bei einem Grand Slam gesetzt, noch Radu Albot (Rumänien) und Taylor Fritz (USA) ausgeschaltet. Er war der letzte von ursprünglich sieben gestarteten Deutschen im Turnier. Bereits im Vorjahr war der Warsteiner in Runde drei an Roger Federer (Schweiz) gescheitert.

Struff hatte gegen Kukuschkin im ersten Satz ein frühes Break kassiert und war diesem erfolglos hinterhergelaufen. Im zweiten Durchgang kämpfte er sich mühsam in den Tiebreak, machte dort jedoch zu viele Fehler. Danach steigerte Struff unter anderem seine Quote bei den Netzangriffen. Seine Aufholjagd wurde dann durch die Unterbrechung gestoppt, im vierten Durchgang ließ er etliche Breakchancen ungenutzt.

(ce/afp)

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