epa/Jim Lo Scalzo

Kein Milliarden-Angebot von Bayer

10.8.2019 0:14 Uhr

Die Gerüchte über einen angeblichen Vergleich im Glyphosat-Streit zwischen Bayer und den Tausenden Klägern in den USA hat der Chef-Unterhändler widersprochen. "Bayer hat nicht vorgeschlagen, acht Milliarden US-Dollar zu zahlen, um alle US-Roundup-Krebs-Klagen beizulegen", sagte der US-Anwalt Kenneth Feinberg dem "Handelsblatt", wie die Wirtschaftszeitung am Freitag berichtete.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, Bayer strebe in dem Rechtsstreit einen Vergleich in den USA an. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern schlage eine Zahlung von bis zu acht Milliarden US-Dollar (7,15 Mrd. Euro) vor, um die Klagen der zuletzt 18 400 Kläger beizulegen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person.

Konzern schweigt

Ein Bayer-Sprecher wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren.

Die Bayer-Aktie hatte am Freitagmorgen mit der Bloomberg-Meldung einen Sprung gemacht. Mittlerweile hat sie einen Großteil der Gewinne wieder abgegeben und liegt noch knapp 2 Prozent im Plus.

(an/dpa)

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