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Kein Hummels-Comeback im November

5.11.2019 9:39 Uhr

Ein Comeback von 2014er-Weltmeister Mats Hummels in der von Verletzungen gebeutelten deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist zumindest zum Jahresabschluss kein Thema. "Jogi hat es ja auch schon gesagt, dass es jetzt zumindest im November nicht zur Diskussion steht", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Montag in Berlin.

Die DFB-Auswahl trifft zum Ende der EM-Qualifikation am 16. November in Mönchengladbach auf Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt auf Nordirland (beide 20.45 Uhr/RTL). Abwehrchef Niklas Süle von Bayern München wird wegen seines Kreuzbandrisses fehlen. Weil weitere Innenverteidiger verletzt sind oder waren, diskutierte Fußball-Deutschland zuletzt vehement über eine mögliche Rückkehr des im März wie Thomas Müller und Jerome Boateng von Bundestrainer Joachim Löw aussortierten Dortmunders Hummels.

"Im Fußball ist immer alles möglich"

Bierhoff (51), der die Tür für den früheren Münchner zuletzt einen Spalt breit geöffnet hatte, verwies in der Personalie auf das EM-Jahr 2020. Nach dem Jahresabschluss habe Löw "drei, vier Monate Zeit, sich genauer darüber Gedanken zu machen, wie man sich seine EM-Mannschaft vorstellt. Im Fußball ist immer alles möglich", sagte er. Zuletzt habe er mit Hummels gesprochen, als die DFB-Auswahl im Oktober in Dortmund trainiert und gespielt (2:2 gegen Argentinien) hatte, ergänzte Bierhoff: "Es war ein netter Kontakt, den man ja auch immer noch hat.

"Gegen Weißrussland und Nordirland erwartet der Europameister von 1996 "den einen oder anderen Spieler zurück", der zuletzt ausgefallen war. Daher gebe es derzeit "keinen Grund zur Panik", Süles Ausfall sei allerdings "ein herber Rückschlag. Bei den vielen Verletzten kann man ja eigentlich kaum noch planen".

(gi/afp)

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