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Kaum Bewegung im Handel mit Öl

16.1.2019 13:24 Uhr

Der Handel mit Öl ist am Mittwoch kaum in Bewegung geraten. Es fehlen einfach die Impulse, so die Händler.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,71 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls geringfügig auf 51,12 Dollar.

Fallende US-Vorräte sind gut für die Opec

Zur Wochenmitte stehen am Rohölmarkt neue Lagerdaten aus den USA im Mittelpunkt. Die Regierung wird am Nachmittag ihre wöchentlichen Zahlen veröffentlichen, die am Ölmarkt oft für deutliche Preisbewegung sorgen. Analysten rechnen mit einem weiteren Rückgang der Bestände.

Fallende US-Vorräte spielen der Strategie der Opec in die Hände. Das Ölkartell will das Ölangebot reduzieren, um die Preise am Weltmarkt zu stützen. Trotz einer zwischenzeitlichen Erholung liegen die Rohölpreise immer noch deutlich unter dem Stand vom Spätsommer 2018.

(an/dpa)