imago images / Arabian Eye

Kappadokien erlebt ruhige Tage

5.5.2020 14:16 Uhr

Kappadokien, eine beliebte Touristenattraktion für inländische und ausländische Touristen in der Türkei, erlebt aufgrund des Coronavirus die ruhigsten Tagen in seiner Geschichte als Tourismus-Destination. Im Jahr 2019 waren in der Region 3.834.134 Touristen zu Gast, was eine Rekordzahl darstellte. In diesem Jahr hat die Schließung der Museen und antiken Stätten nach der Epidemie dazu geführt, dass die Zahl der Besucher jedoch einen historischen Tiefpunkt erreicht hat.


Die Region Kappadokien steht auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe. Die Region ist berühmt für ihre landschaftlichen Schönheiten und hohe Dichte an touristischen Attraktionen. So erfreute sich die Region eines enormen Zuspruches durch den inländischen und ausländischen Tourismus. Bis zum Ausbruch der Pandemie durch das Coronavirus Covid-19. Kappadokien wurde bisher jedes Jahr von Millionen von Touristen wegen seiner Feen-Schornsteine, Täler mit interessanten Felsformationen, geschnitzten historischen Klöstern sowie natürlichen, historischen und kulturellen Reichtümern besucht.


Kappadokien erlebt seine ruhigsten Tage

Yakup Dinle, Präsident der Touristik- und Hotel-Verbandes Kappadokiens (KAPTID), der auch Vizepräsident der türkischen Hoteliers Vereinigung (TUROFED) ist, sagte, dass die Region, die Touristen aus aller Welt willkommen heißt, dann wieder prosperiert, wenn der Kampf gegen Covid-19 abgeschlossen ist. Dinler fügte ebenso an, dass jedes Jahr Hunderttausende von Touristen nach Kappadokien kommen, um an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Insbesondere an den Heißluftballontouren, um die Naturschönheiten der Region aus der Vogelperspektive zu betrachten.


"Es ist bekannt, dass die landschaftlichen Schönheiten in Kappadokien vor Millionen von Jahren durch die Lava und Asche entstanden sind, die im Laufe der Zeit durch die Erosion von Regen und Wind geschaffen wurden. Kappadokien, in dem im Laufe der Menschheitsgeschichte viele Zivilisationen lebten, ist eine Region, die mit ihrer einzigartigen Schönheit kaum Konkurrenz auf der Welt hat. Aufgrund der vorübergehenden Schließung von Museen und Ruinen während des Kampfes gegen das Coronavirus herrscht heutzutage Ruhe. Ich glaube, dass wir so schnell wie möglich in ein Zeitfenster eintreten werden, in dem es erneut starken Besucherverkehr geben wird. Als Tourismusunternehmen in der Region werden wir Neustart beginnen, indem wir im Rahmen des Zertifizierungsprogramms, das nach der Coronavirus-Pandemie unter der Leitung des Ministeriums für Kultur und Tourismus türkeiweit geschaffen wird, notwendige und ausreichende Vorbereitungen treffen", sagte Dinler.


(ce)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.