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Kapellen-Gefängnis von Jesus Christus in Jerusalem wieder geöffnet

9.2.2019 0:29 Uhr

In Glaubensfragen kann man geteilter Meinung sein. Aber es gibt Orte, die atmen Geschichte. Und einer dieser Orte ist eine Kapelle in der Grabeskirche von Jerusalem, in der Jesus Christus vor seiner Kreuzigung gefangen gehalten worden sein soll.

In der Jerusalemer Grabeskirche hat eine Kapelle wieder geöffnet, an deren Standort Jesus Christus vor seiner Kreuzigung eingesperrt gewesen sein soll. "Seit Ende Januar ist sie wieder ein Ort des Gebetes und der Andacht geworden", sagte ein hochrangiger Vertreter der griechisch-orthodoxen Kirche am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Kapelle war nach einem Brand mehrere Jahre für Renovierungsarbeiten geschlossen.

Kapelle in der Grabeskirche wichtig für viele Gläubige unterschiedlicher Glaubensrichtungen

Der Ort hat für Gläubige eine große Bedeutung. "In diesem Gefängnis wurde Jesus inhaftiert, nachdem er das Kreuz über die Via Dolorosa getragen hatte", sagte der Kirchenvertreter. Bis heute sind zwei Löcher im Fels zu sehen, die dazu verwendet worden sein sollen, Jesus festzubinden.

In der Kapelle beten nicht nur orthodoxe Christen, sondern auch Gläubige der armenischen und der katholischen Kirche. Die Grabeskirche steht im israelisch besetzten Ost-Jerusalem und wird von der griechisch-orthodoxen Kirche verwaltet.

(ce/afp)

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