imago/Jan Eifert

Kühles Wetter naht

30.3.2019 12:49 Uhr

Das Hoch "Irmelin", das derzeit das Wetter nicht nur über Deutschland bestimmt, verabschiedet sich mit dem Wochenbeginn und der Zeitumstellung auf Sommerzeit. Im Süden der Republik sind nachts sogar wieder Minusgrade wahrscheinlich. Die Wetterfrösche glauben, dass die komplette kommende Woche eher schlechteres Wetter vorherrschen wird.

Die Sommerzeit kommt, das Hoch «Irmelin» verabschiedet sich: Just zur Zeitumstellung am Sonntag zieht eine Kaltfront über Deutschland. "Trotzdem wird es am Sonntag im Norden und Süden Deutschlands noch einmal sehr schön", sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Offenbach. Nur über der Mitte Deutschlands dominierten Wolken das Geschehen am Himmel. Dort könne es regnen und vereinzelt gewittern.

Suboptimaler Start in die "Sommerzeit"

Wenn die Zeiger in der Nacht zum Sonntag von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorrücken, wird es vielerorts kalt: Im Süden bildet sich bei bis zu minus 3 Grad stellenweise Frost. "Dort muss man also in der Nacht die empfindlichen Pflänzchen wieder vor Frost schützen", empfahl die DWD-Meteorologin. Tagsüber steigen die Temperaturen auf bis zu 21 Grad im Süden und nur noch 14 Grad in der Nordhälfte.

In der neuen Woche setzt sich nach Angaben des DWD unbeständigeres Wetter durch: Am Montag hängen über dem Süden und Südosten zeitweise dichte Wolkenfelder. Am Alpenrand kann es regnen, sonst bleibt es trocken. In der Südwesthälfte Deutschlands steigt das Thermometer auf bis zu 19 Grad. Im Nordosten ist es mit 8 bis 13 Grad dagegen deutlich kühler. "Und ab Dienstag ist das schöne Wetter dann endgültig vorbei", sagte die DWD-Meteorologin, "voraussichtlich für die ganze Woche."

(ce/dpa)

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