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Kampfmittel auf geplantem Tesla-Gelände geborgen

22.1.2020 23:59 Uhr

Auf dem Gelände der geplanten Fabrik des US-Elektro-Autobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) sind auf fast 60 Hektar bislang 85 Kilogramm Kampfmittel geborgen worden. Das teilte das Brandenburger Innenministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Schätzungsweise gebe es 220 Bombentrichter auf dem Gelände.

Zuvor hatte die "Märkische Oderzeitung" darüber berichtet.

Nach Angaben der Staatskanzlei befinden sich auf dem Areal höchstwahrscheinlich US-Blindgänger. Die Gemeinde Grünheide untersagte deshalb, das Gelände zu betreten. Auf dem rund 300 Hektar großen Grundstück soll die Tesla-Fabrik gebaut werden. Von Sommer 2021 an sollen dort jährlich zunächst 150 000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y gebaut werden, nach einem Ausbau bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr.

Kaufpreis von fast 41 Millionen Euro

Den Kaufpreis für das Waldgelände bei Grünheide (Kreis Oder-Spree) hatte der Landesbetrieb Forst auf knapp 41 Millionen Euro taxiert, ein weiteres unabhängiges Gutachten steht aber noch aus. Der endgültige Preis soll dem Ergebnis des zweiten Gutachtens angepasst werden, sofern es zu einem abweichenden Grundstückswert kommt.

(be/dpa)

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