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Kampf gegen Feuersbrunst am Amazonas

23.8.2019 15:39 Uhr

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro erwägt angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet die Entsendung der Streitkräfte. Soldaten könnten bei der Brandbekämpfung helfen, sagte der Staatschef am Freitag dem Nachrichtenportal G1. Bolsonaro unterzeichnete zudem eine Anordnung, die alle Minister dazu auffordert, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Brände im Amazonasgebiet zu überwachen und zu bekämpfen.

Ziel sei die "Erhaltung und Verteidigung des Regenwaldes im Amazonasgebiet, unseres nationalen Erbes", hieß es in der Anordnung.

Schwersten Waldbrände seit Jahren

In Brasilien wüten derzeit die schwersten Waldbrände seit Jahren. Seit Januar nahmen die Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent zu, wie die Zeitung "Folha de S. Paulo" berichtete.

Insgesamt wurden demnach 72 843 Brände registriert. In den meisten Fällen waren Flächen in Privatbesitz betroffen, aber auch in Naturschutzgebieten und Ländereien der indigenen Bevölkerung brechen immer wieder Feuer aus.

(an/dpa)

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