dpa

K-Pop-Sänger Park Yoo Chun verurteilt

2.7.2019 10:48 Uhr

Sänger Park Yoo Chun, ist wegen Drogenmissbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Suwon habe gegen den 33-jährigen Park zudem eine Geldstrafe von 1,4 Millionen Won (1062 Euro) verhängt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

Weil er nicht vorbestraft sei und vor Gericht Reue gezeigt habe, sei die Haftstrafe von zehn Monaten zur Bewährung ausgesetzt worden, wurde der Richter zitiert. Die Bewährungszeit dauert demnach zwei Jahre.

Dem K-Pop-Sänger wurde vorgeworfen, zwischen Februar und März 1,5 Gramm Methamphetamin gekauft und mit einer Freundin konsumiert zu haben. Auch wurde ihm zur Last gelegt, schon im vergangenen Herbst vebotene Substanzen genommen zu haben.

Skandale in der K-Pop-Szene

Südkoreas Popszene ist zuletzt von einigen Skandalen erschüttert worden. Der Sänger und frühere TV-Star Jung Joon Young wurde im März wegen heimlicher Videoaufnahmen von Sexpartnerinnen verhaftet. Später wurde ihm auch vorgeworfen, zusammen mit anderen Männern eine Frau während einer Party vor drei Jahren vergewaltigt zu haben. Er steht mit dem früheren Mitglied der Boyband FT Island, Choi Jong Hoon, vor Gericht. Beide bestritten die Vorwürfe. Gegen den früheren Sänger Seungri von der Boyband BigBang wird unter anderem wegen des Vorwurfs ermittelt, Prostituierte für potenzielle Investoren bezahlt zu haben, die sich an seinen Geschäften beteiligen sollten.

Mit K-Pop werden vor allem Girlgroups wie Girls' Generation und Boybands wie BTS verbunden. Die Musiker sehen meist sehr gestylt aus, was ihr in der Regel glattpoliertes Image unterstützt.

(gi/dpa)

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