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Juventus Turin kann noch verlieren

17.3.2019 22:21 Uhr

Wie ein Remis geht, das wusste Juventus Turin schon, denn davon gab es bisher drei in der Saison. Aber wie sich eine Niederlage in der Serie A anfühlt, das musste Juve erst heute gegen den FC Genua 93 erfahren. Lag es vielleicht daran, dass Superstar Cristiano Ronaldo nach seiner Gala-Vorstellung in der Champions League geschont wurde?

Fünf Tage nach der Champions-League-Gala gegen Atletico Madrid unterlag der Tabellenführer beim FC Genua 93 mit 0:2 (0:0). Der achte Titelgewinn in Serie scheint für Juve dennoch lediglich Formsache, der Vorsprung auf Verfolger SSC Neapel betrug vor dem 28. Spieltag 18 Punkte. Der frühere Juve-Akteur Stefano Sturaro (72.) und Goran Pandev (81.) schossen Genua, das insgesamt die deutlich bessere Mannschaft war und sich etliche Chancen erarbeitete, zum Sieg. Kurz zuvor war Juves vermeintlicher Führungstreffer (57.) nach Videobeweis zurückgenommen worden. Deutschlands Nationalspieler Emre Can, der 90 Minuten durchspielte, hatte bei seiner Vorarbeit knapp im Abseits gestanden.

Ronaldo hatte in der Partie nach seinem Gala-Auftritt im Champions-League-Achtelfinale gegen Madrid (3:0) derweil eine Pause erhalten. Juve-Trainer Massimiliano Allegri verzichtete darauf, den fünfmaligen Weltfußballer in den Kader zu berufen. Ronaldo hatte Juventus in der Königsklasse nach der 0:2-Hinspielpleite mit einem Dreierpack quasi im Alleingang ins Viertelfinale geschossen.

Einen Schock erlebte Verfolger SSC Neapel beim 4:2 (2:2) gegen Udinese Calcio. Torhüter David Ospina, Leihgabe vom FC Arsenal, zog sich bei einem Zusammenstoß mit Udinese-Stürmer Ignacio Pussetto eine Kopfverletzung zu. Der Kolumbianer wurde kurz behandelt, spielte weiter und brach eine halbe Stunde später bewusstlos zusammen.

Der 30-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Zum Glück ist es nichts Schlimmes. Er ist bei Bewusstsein, sie haben ein CT gemacht und das Ergebnis war negativ. Er wird heute Nacht noch beobachtet", sagte Trainer Carlo Ancelotti.

(ce/afp)

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