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Justin Bieber an Borreliose und Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt

9.1.2020 9:58 Uhr

Viele Fans haben sich in der letzten Zeit Sorgen um ihren Star Justin Bieber gemacht. Jetzt erklärte der 25-Jährige, dass er an Lyme-Borreliose leidet.

Die von Zecken übertragene Infektionskrankheit sei vor kurzem bei ihm diagnostiziert worden, schrieb er auf Instagram. Auch mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber habe er zu kämpfen gehabt. Er habe harte Jahre hinter sich, bekomme aber die richtige Behandlung. "Ich werde zurückkommen und besser sein denn je", versprach er. Bieber beklagte, dass viele Menschen sein schlechtes Aussehen kritisiert und behauptet hätten, dies liege am Drogenkonsum. Dabei hätten die Krankheiten seine Haut und seine Gehirnfunktion beeinträchtigt.

Infektionskrankheit Lyme-Borreliose

Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die über Zecken übertragen wird. Oft wird die Erkrankung erst nach Wochen festgestellt, das typische Erkennungszeichen ist die sogenannte "Wanderröte": um den Zeckenbiss herum bildet sich dabei eine Rötung, die nach außen hin röter wird und nach innen hin verblasst. Es kann bei der Erkrankung zu unspezifischen Grippe-Symptomen wie Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen oder Fieber kommen. Die Lyme-Borreliose muss mit Antibiotika behandelt werden, dann heilt sie in 10 - 30 Tagen folgelos aus.

Das Pfeiffersche Drüsenfieber

Der Epstein-Barr-Virus, der das Drüsenfieber auslöst, befällt besonders häufig Jugendliche und junge Erwachsene. Die Symptome sind geschollene Lymphknoten und Entzündungen im Rachenbereich. Deshalb wird es zu Beginn häufig mit einer Grippe verwechselt. Geht das Virus auf Leber und Milz über, kann es zu Übelkeit und Bauchschmerzen kommen. In schweren Fällen führt das Pfeiffersche Drüsenfieber zu Stimmungsschwankungen, Orientierungslosigkeit und Depressionen. Für den Virus gibt es weder eine Impfung noch ein Medikament. Man kann mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen unterstützend behandeln, meist ist die Viruserkrankung nach rund drei Wochen überstanden.

(be/dpa)

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