Symbolbild: imago images / Jannis Große

Junger Mann soll nach Berlin ausgeliefert werden

12.7.2019 12:19 Uhr

Ein Waffentransport in einem Fernbus aus Serbien hat für einen 24-jährigen Schweden ein juristisches Nachspiel. Er wurde in seiner Heimat festgenommen und soll nun nach Berlin überstellt werden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag mit.

Bei einigen der Waffen, die der Verdächtige bei sich trug, handle es sich um scharfe Kriegswaffen. Was der Mann mit den Waffen vorhatte, werde noch untersucht, sagte ein Sprecher. Die Berliner Behörde hatte den Verdächtigen über einen internationalen Haftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz gesucht.

Bei einer Kontrolle an der Autobahn 113 hatten Zollbeamte am 18. Mai bei ihm zwei Sturmgewehre, eine Pumpgun und eine Pistole entdeckt - alle ohne Munition. Der Fernbus, in dem er saß, war auf der Durchreise nach Göteborg in Schweden. Er wurde festgenommen, kam aber wenig später wieder frei. Zoll und Staatsanwaltschaft hatten im Juni eingeräumt, dass bei der Fall-Beurteilung irrtümlicherweise das mildere Waffengesetz angewandt worden war statt des schärferen Kriegswaffenkontrollgesetzes. Daher war der Schwede keinem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt worden.

(gi/dpa)

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