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Julen starb laut Autopsiebericht kurz nach Sturz in Bohrloch

15.4.2019 15:25 Uhr

Drei Monate ist es her, dass der kleine Julen in Spanien in ein Bohrloch fiel. Der Autopsiebericht bestätigt nun, dass der kleine Junge wenige Minuten nach dem Sturz an seinen schweren Kopfverletzungen verstarb.

Der Zweijährige habe nach dem Unglück nur noch wenige Minuten gelebt, ergab der Autopsiebericht. Die Experten schlossen aus, dass der Einsatz der Retter mit einer Spitzhacke für den Tod des Kindes mitverantwortlich sein könnte, wie in einem Bericht spekuliert worden war. Der Junge war in ein 107 Meter tiefes und gerade einmal 25 cm breites, illegal gegrabenes Bohrloch gefallen. Seine Leiche wurde zwei Wochen später nach einer großangelegten Rettungsaktion in 71 Metern Tiefe gefunden.

(be/dpa)