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Joachim Löw in Klinik - Sorg vertritt Bundestrainer

31.5.2019 10:43 Uhr

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag bekanntgab, wird Bundestrainer Joachim Löw bei den EM-Qualifikationsspielen in Weißrussland und gegen Estland sein Team nicht betreuen können. Der 59-Jährige habe sich wegen Nachwirkungen eines Sportunfalls in Behandlung geben müssen.

Für ihn wird sein Co-Trainer Marcus Sorg die Betreuung der DFB-Elf übernehmen.

Wie lange Joachim Löw wegen des Sportunfalls, bei dem eine Arterie gequetscht worden war, ausfällt, ist noch unklar.

Die deutsche Nationalmannschaft tritt am Samstag, den 8. Juni in Borissow gegen Weißrussland an. Drei Tage später geht es in Mainz gegen Estland.

"Wieder ganz gut"

"Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen. Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben", wird Löw in der DFB-Mitteilung zitiert. Der Bundestrainer sprach seinen Vertretern das Vertrauen aus: "Marcus Sorg, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung, und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken."

Die DFB-Auswahl bereitet sich ab Sonntag im niederländischen Venlo auf die Qualifikationsspiele vor. Nach dem Auftaktsieg in den Niederlanden (3:2) will der viermalige Weltmeister in Weißrussland und gegen Estland nachlegen.

"Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist. Auch wenn man spürt, dass er am liebsten schon wieder am Trainingsplatz stehen würde, ist es sicher richtig, sich noch zu schonen. Marcus Sorg und Andy Köpke kennen die Abläufe und die Mannschaft sehr gut, sie besprechen ohnehin alles eng mit Jogi", sagte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff.

(be/afp)

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