dpa

Jatta sagt Gambia ab

2.11.2019 11:34 Uhr

Bakery Jatta, Stürmer vom Hamburger SV hatte eine Einladung zur Nationalmannschaft von Gambia erhalten. Das Ansinnen hat er zumindest vorerst abgelehnt und wird nicht für das Nationalteam auflaufen. Die Entscheidung motivierte der Spieler, um den es zuletzt einige Irritationen in Bezug auf seinen Namen und seine Herkunft gab, damit, dass er sich ganz auf den HSV und den Aufstieg konzentrieren wollen.

HSV-Stürmer Bakery Jatta hat die Einladung zur gambischen Fußball-Nationalmannschaft vorerst abgelehnt. "Bakery hat uns mitgeteilt, dass er sich auf den HSV und unsere gemeinsamen Ziele konzentrieren möchte", wurde Sportvorstand Jonas Boldt in der "Bild"-Zeitung zitiert.

Jatta war eine Option für die deutsche U21

Der Angreifer des Zweitliga-Tabellenführers Hamburger SV hatte vom Verband seines Heimatlandes eine Einladung erhalten. "Gambia hat sich noch nie für den Afrika-Cup qualifiziert. Mit Jattas Fähigkeiten hätten wir insgesamt vielleicht die stärkste Offensive in der Geschichte der gambischen Nationalmannschaft", hatte zuletzt Nationaltrainer Tom Saintfliet der "Bild" gesagt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte zuvor schon den Plan aufgegeben, den 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommenen Jatta in die deutsche U21-Auswahl aufzunehmen. Dessen Einbürgerung würde zu lange dauern. Sollte Jatta irgendwann Pflichtspiele für Gambias A-Auswahl absolvieren, dürfte er aber nicht mehr für ein anderes Land spielen. Jatta spielt seit 2016 für den HSV.

(ce/dpa)

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