Symbolbild: epa/YNA

Japanische Küstenwache vertreibt Fischerboote

18.6.2019 19:25 Uhr

Die japanische Küstenwache hat 318 nordkoreanische Fischerboote aus seiner ausschließlichen Wirtschaftszone nördlich der Halbinsel Noto gedrängt. Die Fischer hätten seit Mai versucht, dort illegal Tintenfische zu fangen, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung.

Die Küstenwache forderte demnach die Boote mehrfach zum Verlassen der Zone auf. Patrouillenschiffe richteten Wasserkanonen auf 50 Boote, die die Warnungen ignoriert hätten. Die Ausschließliche Wirtschaftszone reicht 200 Seemeilen ins Meer. Staaten haben dort das alleinige Nutzungsrecht für alles, was im Meer und am Boden zu finden ist.

Die Zahl der Fischerboote aus dem abgeschotteten, kommunistischen Nordkorea hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Japans Küstenwache hat daraufhin die Zahl der Patrouillenboote aufgestockt.

(an/dpa)

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