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Japan bezieht Obst und Gemüse von der Türkischen Ägäis

14.3.2019 17:02 Uhr, von Ebru Tastemir

Die Türkei verzeichnet für das Jahr 2018 einen Anstieg von 26 Prozent an Obst- und Gemüse-Importen nach Japan, mit denen ein Umsatzvolumen von 24 Millionen US-Dollar realisiert werden konnte. Herausragend war das Wachstum für Obst und Gemüse aus der ägäischen Region, das nach Japan exportiert wurde. Hier konnte eine Steigerungsrate von 120 Prozent erzielt werden.

Die Vereinigung der Frischobst- und Gemüseexporteure aus der Ägäis hat im Jahre 2018 mit 832 Mio. US-Dollar einen neuen Rekord in ihre Bücher geschrieben. Die Ziele für 2019 liegen deutlich höher: Angepeilt sind eine Milliarde US-Dollar.

Um diese zu erreichen, wurde in Japan kräftig die Werbetrommel gerührt. Die internationale Messe Foodex, die vom 5. bis 8. März 2019 in der japanischen Stadt Chiba stattfand, war ein voller Erfolg in der Hinsicht, die Türkische Ägäis als Agrarstandort bekanntzumachen. Auf der Messer wurden getrocknete Tomaten, Gurken, eingelegte Paprika, Tomaten- und Paprikasoßen, konservierte Früchte und Weinblätter angeboten. Der japanische Markt bezog bereits im Jahr 2018 sein Tomatenmark, Obstsäfte, gefrorene Tomaten und konservierte Früchte aus der Region.

Turquality unterstützt internationales Wachstum

Die Vereinigung hat in den letzten drei Jahren im Zusammenschluss mit anderen Verbänden aus der Region intensiv an dem Projekt Turquality® gearbeitet.
Turquality® ist ein 2004 gegründetes und staatlich unterstütztes Markenprogramm der Türkei, das wettbewerbsfähige Bedingungen schafft sowie türkische Unternehmen ermutigen soll, sich international auszurichten.

(Hurriyet)