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Istanbuler OB Imamoglu: Das Wasser wird nicht abgestellt werden

6.1.2021 15:32 Uhr

Istanbul hat, wie viele andere türkische Provinzen auch, in diesem Jahr unter extremer Trockenheit gelitten. Doch wie der Oberbürgermeister der Millionenmetropole am Bosporus, Ekrem Imamoglu (CHP), nun gegenüber Reportern erklärte, sei es nicht geplant, das Wasser für bestimmte Zeiträume abzustellen.

Auf die Frage, ob Maßnahmen wie beispielsweise eine "Regenbombe" – eine Art künstlicher Regen, der durch die "Impfung" von Wolken durch Chemikalien erzeugt wird – geplant seien, antwortete Imamoglu: "Darüber kann man, rein technisch, sprechen. Die Trockenheit und Umwelteinflüsse Istanbuls sind Themen, mit denen wir uns täglich beschäftigen." Man arbeite täglich an Plänen für Wege, wie man die Trockenheit besiegen und die Stadt grüner werden lassen könne. "Damit Istanbul keine Wasserknappheitsprobleme erfährt, entwickeln wir einen Plan A, B, C und D." Allerdings seien die Niederschlagsmengen im Dezember bis jetzt weit unter dem Normalwert gewesen. Doch ab Morgen seien Regenfälle angesagt. "Wir werden sehen", erklärte Imamoglu.

Ein Journalist fragte den Oberbürgermeister von Istanbul, ob in naher Zukunft damit gerechnet werden müsse, dass das Wasser zumindest über gewisse Zeiträume abgestellt werden würde. Dies verneinte Ekrem Imamoglu. Man plane derzeit keine Wasserabschaltungen.

(be)

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