Hürriyet

Istanbul: Zweifel an Echtheit des ersteigerten Mehmet II.-Porträts

27.12.2020 10:47 Uhr

Das Büro des Gouverneurs von Istanbul hat eine Untersuchung zu einem Porträt des osmanischen Kaisers Mehmet dem Eroberer eingeleitet, dass die Stadtverwaltung von Istanbul in einer Auktion in London für 900.000 Euro gekauft hat. Damit will man klären, ob es sich um eine Fälschung handelt.

Während der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem Imamoglu, von der Echtheit des Gemäldes ausgeht, zweifeln Experten des Büros des Gouverneurs und haben eine Untersuchung angeregt.

Gemälde stammt von Gentile Bellini

"Das ist Zeitverschwendung. Ich hoffe, dass die Rechtsinstitutionen ihre Zeit nicht damit verschwenden. Es ist ein Witz", sagte Imamoglu.

Die Gemeinde hatte das Porträt von Sultan Mehmed II am 25. Juni bei einer Versteigerung des Christie's Auktionshaus in London gekauft. Das Gemälde wurde zwischen dem 6. Oktober und Anfang Dezember in Istanbul ausgestellt.

Laut Christie's ist das Porträt von Gentile Bellini um 1429 – 1507 geschaffen worden. Es ist ein Öl auf Tafel Porträt und 33,4 cm hoch und 45,4 cm breit. Wer die zweite Figur auf dem Gemälde ist, ist bis heute unbekannt.

Nach seiner Eroberung von Konstantinopel (dem heutigen Istanbul) 1453 wurde Mehmet II. der Beiname "der Eroberer" verliehen.

(an)

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