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Istanbul verhängt Maskenpflicht im Nahverkehr

4.4.2020 14:05 Uhr

Einwohner in Istanbul, der größten Stadt der Türkei, welche den öffentlichen Nahverkehr nutzen wollen, müssen jetzt Gesichtsmasken tragen. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, denn Istanbul gilt wegen seiner herausragenden Rolle als internationaler Hub am Bosporus als türkischer Hotspot der Verbreitung von Covid-19. Das teilte Murat Ongun, Sprecher der Stadt Istanbul, am 03. März mit.

"Passagiere ohne Gesichtsmaske werden ab morgen nicht mehr in Bussen, U-Bahnen, Metrobussen oder auf Stadtfähren zugelassen" , sagte Murat Ongun auf Twitter. Insgesamt 118 Mitarbeiter der Gemeinde seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, fügte Ongun in seinem Tweet hinzu.

Gesichtsmasken Pflicht in der Türkei

Am 3. April sagte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca bei der Bekanntgabe der täglichen Infektionszahlen, dass eine Analyse ergeben habe, dass durchschnittlich eine Person, die mit dem Coronavirus infiziert sei, in Istanbul rund 16 andere Menschen infizieren würde. Landesweit in der Türkei ist das Tragen von Gesichtsmasken in überfüllten Bereichen - einschließlich Geschäften – nun Pflicht, gab Präsident Recep Tayyip Erdogan am 3. April bekannt.

Bisher hat die Türkei über 20.000 Coronavirus-Fälle registriert, die Zahl der Todesopfer liegt bei 425. Insgesamt 484 Menschen haben sich nach der Behandlung vollständig erholt. Seit seinem Erscheinen im vergangenen Dezember in Wuhan, China, hat sich das neuartige Coronavirus in mindestens 181 Ländern und Regionen verbreitet.

(ce)

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