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Istanbul ist beliebter als New York

9.12.2019 19:15 Uhr

Das Jahr ist noch nicht ganz herum, doch schon jetzt stehen die von ausländischen Gästen am meisten besuchten Städte der Welt fest. Es wird erwartet, dass Istanbul seinen Platz in den Top 10 behält. Die Metropole zwischen zwei Kontinenten hat sich sogar verbessert und einen über Jahre bewährten Favoriten verdrängt.<span></span>

Laut Angaben von Euromonitor International, Bloomberg wird Istanbul zum Jahresende 14,7 Millionen internationale Touristen zu Gast gehabt haben. Im vergangenen Jahr rangierte Istanbul auf Platz 10, im Jahr 2019 wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem neunten Platz landen. Nicht mehr unter den beliebtesten Zehn ist New York, das dort als einzige amerikanische Stadt so etwas wie ein Stammgast war. Zum ersten Mal in dieser Liste steht anstelle von New York die indische Hauptstadt Delhi.

Überhaupt lautet der Trend "Go East". London und Paris sind die einzigen westlichen Städte in den Top Ten. Spitzenreiter ist trotz der schon seit Juni andauernden politischen Unruhen zum dritten Mal in Folge Hong Kong. Bangkok und Macau belegen den zweiten und dritten Platz. Dieser Trend hin zu östlichen Reisezielen bestätigt sich in den Top 100. Mehr als 40 asiatische Städte sind darin vertreten.

Die Top 10 Städte im Überblick

  • 1. Hong Kong
  • 2. Bangkok
  • 3. Macau
  • 4. Singapore
  • 5. London
  • 6. Paris
  • 7. Dubai
  • 8. Delhi
  • 9. Istanbul
  • 10 .Kuala Lumpur

Antalya auf Platz 12

Alles andere als eine Weltmetropole, aber in puncto internationale Besucher trotzdem ganz weit vorn ist Antalya. Der beliebte Urlaubsort an der türkischen Riviera belegt dank 13,3 Millionen Gästen im Jahr 2019 Platz 12. Dort war die Stadt im Übrigen schon im Vorjahr gelandet.

Basis der Berechnung

Für die Erstellung der Liste zählt Euromonitor International in mehr als 400 Städten weltweit alle ausländischen Besucher, die länger als 24 Stunden und weniger als ein Jahr bleiben. Zu solchen Besuchern zählen sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende und Menschen, die Familie oder Freunde besuchen. Ausgeschlossen sind Menschen, die in diesen Ländern beruflich angestellt sind oder sich dort zu Bildungszwecken aufhalten sowie Militär, Mitarbeiter von Transportunternehmen, Kreuzfahrtpassagiere und Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Naturkatastrophen oder Kriegen verlassen haben.

(jk)

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