Hürriyet

Istanbul: Frau stirbt nach Sturz aus achtem Stock - Verdächtiger auf freiem Fuß

30.9.2020 16:41 Uhr

Eine Frau hat unter verdächtigen Umständen ihr Leben verloren, nachdem sie aus dem achten Stock einer 20-stöckigen Residenz im Istanbuler Stadtteil Atasehir stürzte. Die Befürchtung steht im Raum, dass es sich um einen Femizid gehandelt haben könnte.

Seyda Yilmaz, eine Gemeindebeamtin, die am 17. September in ein Hochhaus in der Nähe des Gemeindehauses in Atasehir ging, wurde am Abend desselben Tages ohne Kleidung tot auf dem Boden vor dem Gebäude aufgefunden.

Die Wohnung, in der sich Yilmaz vor ihrem Sturz aufhielt, gehört dem Verdächtigen M.A.D., ein Shisha-Café-Betreiber. Gegen ihn und aufgrund seines Verhaltens habe es bereits diverse Beschwerden bei der Hausverwaltung gegeben. M.A.D. wurde am 18. September kurzfristig festgenommen, durfte aber später die Wache unter Auflagen wieder verlassen.

Aufnahme des Verdächtigen (Bild: Hürriyet)

"Seyda war nicht jemand, der Selbstmord begehen würde"

"Seyda war nicht jemand, der Selbstmord begehen würde. Sie hatte eine problematische Ehe mit ihrem Ehepartner, sodass sie sich später trennten. Sie war eine starke Frau, die auf eigenen Füßen stand und ihre Kind zur Schule schicken konnte. Ich denke definitiv nicht, dass es Selbstmord war. Es ist eindeutig ein Mord gewesen", sagte ein Freund von Yilmaz.

Berichten zufolge können die Fenster der Wohnung aus dem achten Stock nur 30-35 Zentimeter geöffnet werden, sodass es für eine Person sehr schwierig sei, sich aus diesen Fenstern zu stürzen.

(gi)

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