Hürriyet

Istanbul: Fotoausstellung zeigt syrische Kinderkriegsopfer

15.10.2020 9:45 Uhr

Der syrische Aktivist Tamer Turkmane eröffnete eine Fotoausstellung mit den Namen und Bildern von Kindern, die bei Angriffen des Regimes von Bashar al-Assad getötet wurden.

Bilder von ungefähr 4.600 Kindern, die zwischen 2011 und 2012 getötet wurden, wurden in einem Café in Zeytinburnu, Istanbul, auf einer 70 Meter langen Tafel in "Residents of Memory" ausgestellt.

Emotionale Momente bei der Planung

Die Ausstellung wird dabei durch Statistiken über fast 400 Massaker, die das Assad-Regime verübt hat, begleitet.

Turkmane erklärte, dass er seit 2014 an dieser Ausstellung arbeite. "Es gab sehr emotionale Momente, als ich die Ausstellung konzipierte", erklärte er in seiner Eröffnungsrede. "Als Vater fühle ich mit den Kindern auf den Fotos. Ich spürte den gleichen Schmerz wie die Familien."

Die Ausstellung habe er schon in vielen Ländern gezeigt. "Ich habe sehr emotionale Reaktionen auf die Bilder erhalten. Nun bitte ich meine türkischen Brüder, die Ausstellung zu besuchen. Ich möchte, dass sie sehen, was Syrer durchmachen", sagte er.

Er fügte hinzu, dass die Einnahmen der Ausstellung an Wohltätigkeitsorganisationen gehen.

(an)

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