Hürriyet

Israels UN-Botschafter verlässt Saal bei Erdogans Rede

25.9.2020 17:13 Uhr, von Andreas Neubrand

Der israelische UN-Diplomat Gilad Erdan verlies in dieser Woche bei der UN-Generalversammlung den Saal, als der türkische Präsident Erdogan Israel in der Palästinenserfrage kritisierte, berichtet Hürriyet Daily News.

Botschafter Erdan verließ den Saal, als Recep Tayyip Erdogan in seiner Rede "die israelische Politik der Gewalt und Unterdrückung gegenüber den Palästinensern" verurteilte.

Stadt der drei Weltreligionen

"Jerusalem ist die Stadt der drei Weltreligionen. Leider wird von ihr aus mit einer schmutzigen Hand das Land regiert. Das palästinensische Volk lehnt sich zu Recht seit einem halben Jahrhundert gegen diese Form der Unterdrückung auf", sagte er.

Auch lehnte er den von Trump vorgeschlagenen Deal of the Century ab und bezeichnete ihn als "Plan zur Kapitulation der palästinensischen Sache". Bei diesem Plan könnten die Palästinenser nur im Gaza-Streifen leben, erklärte er.

Türkei steht zu den Palästinensern

Die Türkei werde weiterhin an der Seite der Palästinenser stehen und nur eine Lösung des Konflikts akzeptieren, die auf der Grundlage der Grenzen von 1967 und mit Ostjerusalem als Hauptstadt, baut.

"Die Suche nach anderen Lösungen ist vergeblich, einseitig und ungerecht", so Erdogan.

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