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Israel: Palästinenser wegen grausamer Vergewaltigung und Mord angeklagt

7.3.2019 11:30 Uhr

Ein 29-Jähriger ist wegen grausamer Vergewaltigung und Mordes an einer Israelin nahe Jerusalem angeklagt worden.

Der Mann aus Hebron soll nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die 19-Jährige im Wald angegriffen und mit einem Messer getötet haben, wie das Jerusalemer Bezirksgericht am Donnerstag mitteilte. Die Tat hatte sich Anfang Februar ereignet. Demnach war die junge Frau, die aus einer Siedlung im besetzten Westjordanland stammte, alleine in einem Wald unterwegs, als sie zufällig auf den Mordverdächtigen stieß.

"Weil sie jüdisch war"

Der 19-Jährige "entschied, sie zu töten, weil sie jüdisch war", hieß es in der Mitteilung des Gerichts. Dabei sei er mit "massiver Gewalt und grausam" vorgegangen. Er habe ihr mit dem Messer zahlreiche Stichwunden am ganzen Körper zugefügt. Der Verdächtige habe sich illegal in Israel aufgehalten.

Keine Unterstützung der palästinensischen Fraktionen

Die Brutalität des Verbrechens hatte in Israel für Entsetzen gesorgt. Keine der palästinensischen Fraktionen äußerte anschließend Unterstützung für den mutmaßlichen Mörder, wie sonst üblich bei Attentaten.

(gi/dpa)