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IS-Terrorverdächtige in zwei türkischen Provinzen verhaftet

4.7.2020 10:02 Uhr, von Andreas Neubrand

In der türkischen Zentralprovinz Kayseri wurde am 2. Juli ein Terror-Verdächtiger verhaftet. Das angebliche ISIS-Mitglied wurde bei einer Operation verhaftet und in die Gendarmerie der Provinz gebracht.

Nach einer routinemäßigen Gesundheitskontrolle wurde der Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt.

Drei syrische Verdächtige

Unterdessen wurden in Bolu, im Nordwesten der Türkei, drei Verdächtige aus Syrien verhaftet. Das Gerichtsverfahren gegen die drei Verdächtigen, die am 29. Juni verhaftet wurden, wurde am 3. Juli abgeschlossen.

Nach einem routinemäßigen Gesundheitscheck wurden Abdurrahman A. (28), Qasim H. (27) und Halid Al A. (26) festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Ein vierter Verdächtiger befindet sich immer noch auf der Flucht.

Türkei geht gezielt gegen ISIS vor

Schon 2013 listete die Türkei den IS als Terrororganisation – als eines der ersten Länder der Welt. Seitdem wurde das Land Opfer von zehn Selbstmordattentaten, sieben Bombenanschlägen und vier bewaffneten Angriffen. Dabei starben 315 Menschen. Als Reaktion geht die Türkei militärisch im In- und Ausland gegen die Gruppe vor.

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