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IS-Terroristen - wird sich Berlin Washington beugen?

17.2.2019 15:16 Uhr

Recht unverhohlen droht der US-Präsident Donald Trump den Regierungen Europas - allen voran England, Frankreich und Deutschland - mit der Freilassung von IS-Terroristen, sollte man sich nicht ihrer annehmen, sie zurück in die Heimatländer holen und dort aburteilen. Juristisch ließe sich das als Nötigung oder gar Erpressung werten. Entsprechend zurückhaltend ist auch bisher die Resonanz aus Berlin, wo das Ansinnen eher keine Freudenstürme entfachen wird.

Die Bundesregierung hat sich zurückhaltend zur Forderung von US-Präsident Donald Trump zur Aufnahme und Verurteilung gefangener Kämpfer der Terrormiliz IS geäußert. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, man habe zwar Kenntnis von Fällen deutscher Staatsangehöriger, die sich in Nordsyrien in Gewahrsam befinden sollen.

Eigene Erkenntnisse lägen dazu aber nicht vor. Trump hatte damit gedroht, dass die USA IS-Kämpfer auf freien Fuß setzen, sollten die europäischen Verbündeten nicht reagieren.

(ce/dpa)

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